Rezension

Rezension: Ich sehe was, was du nicht siehst – Mel Wallis de Vries

Inhalt:

„Ich sehe was, was du nicht siehst – Mel Wallis de Vries“

Emma ist verschwunden. Das letzte Mal haben ihre Freundinnen sie auf dem Weihnachtsfest gesehen. Seitdem gilt sie als vermisst. Zwar fehlt sie Lilly, Anouk, Bo und Mabel, dennoch beschließen die Mädchen schweren Herzens, den mit Emma geplanten Urlaub auch ohne sie anzutreten. Doch im Ferienort haben die Freundinnen das Gefühl, beobachtet zu werden. Als dann das T-Shirt in Bos Tasche auftaucht, das Emma trug, als sie verschwand, sind alle sich sicher: Emmas Mörder hat es auch auf sie abgesehen!

Quelle: Lübbe

Buchinfos:

Ich sehe was, was du nicht siehst | Autor: Mel Wallis de Fries | Übersetzt von: Verena Kiefer | Seiten: 240 | Einband: Hardcover | Erschienen am: 30.04.2020 | ISBN: 978-3-8466-0097-9 | Preis (D): 12,00€ | Verlag: ONE

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist leicht und super verständlich, so wie man es sich für ein Jugendbuch erhofft. Der Schreibstil bleibt auch genau so und hat mir persönlich nicht wirklich Probleme gemacht.

Die Truppe ist ganz typisch für Mel Wallis de Vries und daher bin ich die unterschiedlichen „Typen“ von Charakteren auch schon gewöhnt. Jedoch versteht man die Beziehung der Mädels untereinander nicht von Anfang an, was Fragen aufwirft und irgendwie sich ab und zu auch sehr unbefriedigend liest.

Die Abschnitte von Emma und auch die vom „Entführer“ bzw. die Zeitungsartikel finde ich definitiv am spannensten. Mir gefällt die Atmosphäre die diese Ausschnitte schaffen. Der Rest der Geschichte ist mal mehr mal weniger spannend gehalten. Es gibt Momente in denen ich mitfiebere aber auch Momente, die mich nicht so packen wie sie es wohl sollten.

Ab der zweiten Hälfte legt das Buch deutlich an Tempo zu und liest sich dadurch auch eine ganze Ecke spannender. Die Stimmung wurde wesentlich düsterer und es passierte auch so viel mehr, als in der ersten Hälfte.

Die Charaktere entwickeln sich sehr positiv weiter und man bekommt zum Ende hin einen sehr guten Einblick in sie, den ich zu Beginn vermisst habe. Das Ende ist überraschend und hat mich sehr begeistert.

Fazit:

Alles in allem ein solider Jugendthriller! Für Erwachsene wohl nicht unglaublich spannend, aber für Jugendliche echt klasse geschrieben!

Ich sehe was, was du nicht siehst

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